Gewohnheiten

Meine (alten) Gewohnheiten sind ein schier undurchdringlicher Wall für alles Neue. Und das selbst dann, wenn ich es ‚eigentlich‘ umsetzen will.

Wie hat doch Max Planck gesagt: „Irrlehren in der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie ausgemerzt sind, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch ihre Schüler aussterben müssen.

Was leider wirklich so ist, wie man an den Erkenntnissen der Quantenphysik sehen kann, genauer an den fundamentalen Fragen, für die sich scheinbar noch immer kaum jemand zu interessieren scheint. Und genau so ist es auch bei Dingen, die ich wirklich begriffen habe und umsetzen möchte.

Nur es ‚funktioniert‘ nicht so einfach. Ein Psychologe würde sagen, dass ich meine Gewohnheiten in 8 Schritten ändern sollte:

Schädliche Gewohnheit erkennen
Auslöser (Träger) identifizieren
Alternative finden
Alte gegen neue Routine ersetzen
Mit Belohnung festigen
Unterstützer gegen Rückschläge suchen
Versuchungen möglichst meiden
Durchhalten

Was aber, wenn sich meine alte Gewohnheit durch mein ganzes Leben zieht? Das bedeutet dann, dass ich mein Leben anders gestalten muss. Also meine Haltung ändern. Nur wie?

Das ist eine Frage der Orientierung. Gebe ich meinem Leben einen anderen Kurs, dann ändern sich auch meine Gewohnheiten. Doch dafür müssen sich Bewusstsein, Strukturen und Prozesse ändern. Guter Wille alleine reicht nicht. Was es braucht ist ein Kulturwandel.

Die Frage ist also: Worauf richte ich mich aus?