Neuanfang!

Erst muss ich genau wissen, was bei meinen Eltern war, was ich also über Epigenetik und Erziehung von ihnen angenommen und gelernt habe. Sonst laufe ich Gefahr, auf meine eigenen Spekulationen hereinzufallen.

Dann kann ich anfangen, anders zu leben, wenn das Bedürfnis und vielleicht auch die Notwendigkeit dafür da ist. Dann aber wirklich anders, nicht nur ein ein bisschen anderes Couleur.

Es ist wichtig für mich die Geschichte so exakt wie möglich zu kennen, vor allem natürlich Fakten, denn die Geschichte und die Ideologie, das gesamt Leben meiner Eltern, auch lange vor meiner Geburt, sind das Modell, das mich – wie gesagt – über Epigenetik und Erziehung – die Welt hat erkennen lassen, unabhängig davon, ob die Welt so ist oder nicht. Der Konstruktivismus lässt grüßen.

Der entscheidende Punkt war und ist für mich, dass ich begriffen habe, dass ich

  1. mein Weltbild von klein auf selbst konstruiert habe, natürlich, ohne dass mir das bewusst gewesen wäre, dass
  2. das durch Epigenetik bis in die Organisation meiner Gene wirkt, was
  3. meinen gesundheitlichen Zustand unmittelbar beeinflusst.
  4. Mein psychischer Zustand wurde dadurch maßgeblich beeinflusst und wird es noch immer. Jedenfalls solange ich das nicht geklärt habe.
  5. Was auch heißt, dass ich eine andere Ideologie denken muss, um das zu reframen,
  6. was bedeutet, dass es dazu Geduld, Beharrlichkeit und absolute Konsequenz braucht.