Wirklichkeit

Fortwährend stellt mein Gehirn Vermutungen über die Welt „da draußen“ an und gleicht damit meine Sinneseindrücke ab beziehungsweise interpretiert sie dementsprechend. So konstruiert es die Realität, die ich wahrnehme, nichts anderes als eine Art kontrollierter Halluzination.

Das bedeutet, dass meine Sinneseindrücke nicht „wahr“ sein müssen, sie entsprechen nur meiner Fähigkeit, die Dinge zu denken. Es ist daher falsch zu sagen ich würde etwas so oder so sehen oder empfinden, korrekter wäre es zu sagen, dass ich es so oder so denke.

Das bedeutet nicht, dass alles „nur“ eine Halluzination wäre. Vielmehr weist mich das daraufhin, dass jedes Lebewesen seine und alle zusammen die Wirklichkeit konstruieren.

Ich spiele das selbe Spiel wie Kraken und Kalmare, die die Erbinformation ihrer Neurone beim Transport umschreiben, so dass ihr Nervensystem eine viel größere Vielfalt an Proteinen enthält.

Nur eben mit der Einschränkung, dass ich mir nicht bewusst bin, es zu können und daher (leider) auch (noch) nicht tue.