Perspektivwechsel

Schaffen wir es, uns und die Welt anders zu sehen? Wir erleben gerade eine Zeit mit faszinierenden wissenschaftlichen Errungenschaften und gleichzeitig unsägliche Gewalt und Zerstörung, die unser aller Lebensgrundlage in Frage stellt.

Keine Frage, etwas ist ganz offensichtlich nicht in Ordnung in unserer Gesellschaft. Philosophen, Wissenschaftlicher, Berater, Therapeuten und viele andere haben es bisher nicht geschafft, dass dieser Konflikt gelöst würde. Es wird Zeit, die Antworten darauf nicht im Außen, sondern in uns selbst zu finden.

Fakt ist, dass wir ganz offensichtlich etwas nicht korrekt sehen und dementsprechend unser Denken nicht so organisieren, wie es wohl nötig wäre. Letztlich muss sich jeder fragen, wie er selbst durch sein ungeklärtes inneres Chaos zum Chaos in der Welt beiträgt.

Wir müssen endlich aufhören so zu tun, als sei unser Leben in Ordnung, nur weil die Mehrheit auch so lebt. Es ist keine Frage, wir brauchen ein anderes Bewusstsein und eine andere Ethik in der Welt, wenn sich der notwendige, radikale Wandel in der Gesellschaft vollziehen können soll.

Ohne einen grundsätzlichen Wandel in unserem Bewusstsein wie im Denken werden wir als Menschheit mittelfristig zugrundegehen. Wir müssen aufhören, die Welt in unserem Denken zu fragmentieren. Viele sehen zwar die Notwendigkeit dafür, doch die Reaktionen kommen noch immer aus dem alten Denken.

Es gibt möglicherweise zwei Wege, die zu dem identischen Ziel führen, einem anderen Denken und einer anderen Ethik. Aber vielleicht ist es am hilfreichsten, beide Wege miteinander zu einem zu verbinden. Warum suchen wir nicht einfach Versenkung in den Geist, also Meditation, sowie gleichermaßen Versenkung in die Philosophie der modernen Physik.

Der Gedanke dahinter ist, dass wir den Blick nach Innen und den Blick nach Außen nicht weiter trennen, sondern als zwei Aspekte des Selben sehen. Ich bin mir sicher, bekämen wir das hin, würden wir anders denken.

Die moderne Physik wirft philosophische Fragen auf, die wir noch nicht wirklich beantworten können. Und wir Menschen sind uns selbst oft ein Rätsel, wenn wir genau hinschauen. Jedenfalls mir geht es so.

Also stelle ich mir die Frage nach meiner, wie nach der Wirklichkeit der Welt. Vielleicht kein echter Unterschied, nur ein Unterscheid in den Dimensionen. Bin ich denn nicht aus dem Gleichen wie das Universum, also Geist, der nach einigen wenigen Prinzipien organisiert ist?